Karpfenangeln über der 20 Pfund – Marke

Karpfenangeln – Die Erfolgsformel für Interessierte, Einsteiger und Umsteiger

Petri Heil an alle!

bevor ihr weiter liest, solltet ihr folgende Fragen beantworten:

  1. Möchtest du Karpfen jenseits der 20 Pfund-Marke fangen?
  2. Möchtest du dafür 2-3 Stunden Zeit auf dieser Webseite verbringen?

Wenn du die zwei simplen Fragen mit ja beantwortet hast, dann kann ich dich nur beglückwünschen.

Ich habe die letzten Jahre versucht herauszufinden warum manche erfolgreicher am Wasser sind und manche nicht. Ich bin zu einem Entschluss gekommen und habe es versucht in eine Formel zu packen, die folgendermaßen aussieht:

karpfenfaenger
Erfolg
=
Motivation
2x
Flexibilität
Details

Erfolg = Motivation x Flexibilität x Details

 

Für mich ist es das “Geheimrezept” welches Profis und ambitionierte Hobbyangler in sich tragen.

 



 

Motivation:

Ich denke jeder, der seine Rute packt und ans Wasser fährt ist motiviert einen Fisch fangen. Darüber hinaus ist jedoch umso wichtiger um langfristig erfolgreicher zu sein, aus jedem Angeltrip zu lernen und sich danach zu fragen “Was ist gut und was ist nicht so gut gelaufen?”. Sich anschließend die Frage zu stellen “Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?”, seine Schlüsse daraus zieht und sie beim nächsten Trip umsetzt.

 

Flexibilität:

Es geht darum sich in die Lage zu versetzen möglichst viele Stellen am und im Gewässer befischen zu können. Das heißt

  • an und vor Hindernissen zu angeln ohne Angst vor einem Hänger haben zu müssen,
  • unzugängliche Plätze zu beangeln,
  • den Köder nicht nur am Boden, sondern auch im Mittelwasser oder an der Oberfläche anbieten zu können und das auch bei großen Distanzen.

Diese Flexibilität eröffnet mir mehr Möglichkeiten auf Gegebenheiten am Wasser zu reagieren.

 

Details:

Wie so oft im Leben kommt es auf die Details an.

  • Zu welchen Tageszeiten fische ich?
  • Bei welchen Wetterverhältnissen kann ich mich am Wasser aufhalten?
  • Habe ich den richtigen Futterplatz?
  • Wie und was füttere ich zu welcher Jahreszeit/Wassertemperatur?
  • Wie unauffällig sind Hauptschnur und Montagen?
  • Liegt mein Köder richtig?
  • Wie gut hakt mein Rig?
  • Wie schnell erkenne ich einen Biss?
  • Wie gut kann meine Karpfenausrüstung einem kampfstarken Fisch standhalten?
  • Wie stelle ich mich beim landen an?
  • Wie gut versorge ich den gefangenen Karpfen?

Das sind alles Fragen, die man sich stellen kann und zu denen man in der weiten Welt des Internet viele Antworten findet, manchmal Bessere manchmal Schlechtere.

Auf dieser Webseite biete ich dir einen Leitfaden (mit Unterstützung von Videos und Bilder) an, der die vorher genannten Faktoren berücksichtigt und Antworten auf diese Fragen hat. Eine genauere Erklärung der Methode findet ihr weiter unten.

Ich hoffe ich konnte dein Interesse wecken und wünsche dir nachfolgend viel Spaß und natürlich Erfolg!

Über mich

Über mich und welchen Mehrwert euch diese Webseite liefert

Mein Name ist Roland und ich bin seit nun mehr 20 Jahren passionierter Angler mit der Vorliebe zum Ansitzangeln auf Karpfen.

Das angeln dieses Fisches ist heute vielmehr als einen Köder an einer Posenmontage anzubieten. Das heißt nicht, dass dies nicht funktioniert, jedoch sind die Chancen mit anderen Methoden meiner Meinung nach, deutlich höher.

Ich denke die meisten Angler möchten heutzutage mehr als “nur” einen Satzkarpfen für die Küche. Der Trend geht vielmehr, wie in so vielem, höher, größer, weiter.

Deshalb habe ich mich entschlossen für Interessierte, Einsteiger und Umsteiger diese Webseite zu erstellen und hier meine Vorgehensweisen und Karpfenausrüstung denen näher zu bringen, die Interesse am Karpfenangeln haben und hier ihre Kenntnisse erweitern wollen.

Das Internet ist voll von Anbietern von Angelgeräten und Zubehör, man benötigt Tage um sich in die verschiedensten Details dieses Sports einzulesen und zum Schluss ist man sich trotzdem nicht sicher was man wirklich braucht.

Ihr werdet neben Informationen rund ums Karpfenangeln auch einige Produktempfehlungen hier finden.

Der Vorteil für euch ist, dass die Angelmethoden und die Produkte genau aufeinander abgestimmt sind und funktionieren, weil ich selbst so angle. So vermeidet ihr Misserfolge und Fehlkäufe so wie sie mir auch schon passiert sind.

Ich hoffe ich kann euch auf den folgenden Seiten zeigen

 

Euer Roland

Die Angelmethode die ich anwende

Welche Angelmethode ich anwende und wie ihr euch neue Möglichkeiten am Wasser realisiert

Flexibilität ist alles und auf die Details kommt es an!

Das ist der Grundsatz den ich von Angeltrip zu Angeltrip versuche anzuwenden.

Was hilft die beste Futterstrategie, wenn

  • ihr nur bestimmte Stellen am Gewässer beangeln könnt?
  • die besten Beißzeiten nicht genutzt werden können?
  • der Köder nicht richtig angeboten wird?
  • ihr Bisse gar nicht wahr nehmt oder
    einen kapitaler Fisch eurem Gerät im Drill überlegen ist?

Der Erfolg ist eine Verkettung von folgenden Faktoren, wer dies nicht berücksichtigt wird am Schluss weniger Fische im Kescher haben.

Ein guter Futterplatz mit dem richtigen Futter ist mit Sicherheit ein entscheidender Faktor, allerdings ist er leider nur die Hälfte wert, wenn ihr einige “Hot-Spots” wie überhängende Bäume, Seerosenfelder oder Schilf meidet. Schließlich möchte keiner einen Fisch aufgrund eines Hängers verlieren. Deshalb ist sind stabile Rutenhalter wichtig.

Zudem ist es wichtig auch zur richtigen Zeit vor Ort zu sein, ein großer Teil der Bisse ereignen sich bei Dämmerung, in der Nacht oder beim Morgengrauen. Wenn ihr zu diesen Zeiten euren Ködern nicht im Wasser habt werdet ihr auch logischer Weise keinen Fisch fangen. Deswegen ist es wichtig dafür ausgerüstet zu sein.

Beim Auswurf des Köders kommt es immer wieder zu Verwicklungen, wenn man gewisse Dinge nicht berücksichtigt, somit gehen die Chancen der Köderaufnahme gegen null. An dieser Stelle gibt es kleine Tipps, mit denen ihr das vermeiden könnt.

Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit das ein aufgenommener Köder im Fischmaul hakt nicht allzu groß, d. h. hier kommt es vor allem beim Rig auf viele Kleinigkeiten an um diese Wahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Wenn der Haken dann mal gegriffen hat kann es dazu kommen, dass man den Biss nicht bemerkt. Der Karpfen schüttelt den Haken wieder ab bevor ihr überhaupt die Möglichkeit bekommt einen Anhieb zu setzen. Das passiert, wenn man gewisse Feinheiten bei der Bisserkennung nicht berücksichtigt. Elektronische Bissanzeiger und Swinger unterstützen euch dabei.

 

Der Haken sitzt, der Run beginnt, der Anhieb ist erfolgreich, jetzt geht der Drill los. Mit das schlimmste was uns nun passieren kann, dass wir den Fisch verlieren. Wer schon mal eine kapitale Größe gedrillt hat weiß, dass jetzt noch viel passieren kann. Wenn ich nicht genug Druck durch eine geeignete Rute auf den Fisch ausüben kann schwimmt er mir evtl. in ein Hindernis. Die Hauptschnur könnte reißen oder der Fisch schlitzt kurz vor dem Kescher aus, weil die Angel die letzte Flucht nicht abfedern kann.

Nun alles ist gut gegangen, er ist im Kescher, jetzt wäre es schade ihn nicht anständig versorgen zu können und er verletzt wird und womöglich verendet. Dadurch haben wir keine Möglichkeit mehr den Karpfen erneut zu fangen.

Die oben genannten Faktoren bzw. Einflussgrößen gilt es so gut wie möglich in den Griff zu bekommen.

Und jetzt kommt das Entscheidende, wenn man sich in die Lage versetzt flexibel jede Stelle am Gewässer mit geringem Risiko befischen zu können. Wenn ich möglichst viele Kleinigkeiten berücksichtige, die helfen den “Selbsthakeffekt” zu verbessern und dann noch meine Angel, egal was am anderen Ende schwimmt, Paroli bieten kann,

Dann werde ich am Ende des Jahres mehr Fische gefangen haben als in den Jahren zuvor.

Und genau an diesen Dingen zu arbeiten und mich ständig darin zu verbessern, dass macht diesen Sport so einzigartig.

 

Etwas Grundwissen über unseren Zielfisch

Was man über unseren Zielfisch wissen sollte

 

Etwas Grundwissen kann nie schaden deshalb findet ihr hier einige Infos zum Karpfen selbst.

Lateinisch: Cyprinus carpio

Schonzeit: meist keine – jedoch kann dies an manchen Gewässern anders sein

Schonmaß: 35 cm – hier kann es ebenfalls zu Unterschieden kommen

Der Karpfen tritt in vier verschiedenen Varianten auf:

  • Schuppenkarpfen – besitzen ein vollständiges Schuppenkleid
  • Spiegelkarpfen – haben noch unregelmäßig vereinzelt Schuppen
  • Zeilenkarpfen – verfügen über eine durchgehende Schuppenreihe entlang der Seitenlinie und vereinzelte größere Schuppen
  • Lederkarpfen – keinerlei Schuppen

Karpfen werden bis zu 130 cm lang, bis zu 50 kg schwer und erreichen ein Alter von bis zu 50 Jahre. Der 2015 im See Euro Aqua in Ungarn gefangene Spiegelkarpfen und der bisherige  inoffizielle Weltrekord war 125 cm lang und wog 48 kg. Dieser Spiegelkarpfen ist natürlich ein absoluter Ausnahmefisch.

Lebensraum: Der Karpfen kommt in weiten Teilen Europas vor und in Deutschland ist er in nahezu jedem Gewässer vertreten. Ausnahmen sind normalerweise Gebirgsbäche und hoch gelegene Gebirgsseen, da er eher wärmere Gewässer mit wenig Strömung bevorzugt. Er lebt in Schwärmen und ist eher grundorientiert und das eine sehr wichtige Information für unser Anfütterverhalten und die Art und Weise wie wir den Hakenköder anbieten.

Fressgewohnheiten: Grundsätzlich frisst der Karpfen zu jeder Jahreszeit und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Jedoch gibt es hier erhebliche Unterschiede.

Sommer/Herbst: Sobald die Wassertemperatur dauerhaft die 10°C – Marke überschreitet wird unser Zielfisch richtig aktiv und fängt an in größeren Mengen zu fressen. Hierbei gibt es die Erfahrung je wärmer desto mehr frisst auch das sogenannte “Wasserschwein”. Dabei spielt auch der Schwarmcharakter eine wichtige Rolle, wenn genug Futter vorhanden ist verfällt der Karpfen in einen sogenannten Fressrausch, d.h. viel und großflächig anfüttern. Bei einem guten Karpfenbestand sind ein bis zwei Kilogramm Futter pro Spot auf zwei bis drei Quadratmetern verteilt pro Tag kein Problem.

Winter/Frühling: Im Winter und Frühling muss man da schon sparsamer sein und auch darauf achten was man anfüttert. Das Futter muss sehr gezielt auf einen kleinen Punkt gefüttert werden z.B. mit einem PVA-Bag und darf nicht zu nahrhaft sein (z.B. Hartmais und Weizenkörner –> regt beides die Verdauung an).

Uhrzeit: Grundsätzlich herrscht den ganzen Tag Fresszeit jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass zur Dämmerung hin, in der Nacht und am Morgengrauen durchschnittlich mehr Bisse erfolgen.

Natürliche Nahrung und Köder: Die Nahrung besteht in natürlicher Form aus am Boden lebenden Kleintieren wie z.B. Würmer, Schnecken, Kleinkrebse, Muscheln und ähnliches. Ab und zu ist auch ein kleines Fischchen auf dem Speiseplan. Als Hakenköder kann man Würmer, Maden, Mais, Kartoffeln, Brotflocken, Tigernüsse usw. und natürlich Boilies verwenden.

Ich hoffe ich konnte noch was erzählen was du noch nicht wusstest. Falls noch weitere Fragen da sind oder ich noch Themengebiete aufnehmen soll, bitte einen Kommentar da lassen oder mich kontaktieren.

Blogbeiträge – Tipps & Tricks

Regelmäßige Blogbeiträge die euch erfolgreicher am Wasser machen

Link zu allen Beiträgen

 

Hartmais, Futterpyramide, Hakenköder, gebrochen, idealer Karpfenköder, am Haar anbieten, Grundfutter

Zubereitung von Hartmais oder Tigernüssen

Ein kleiner Trick, wie du Hartmais oder Tigernüsse ideal für das auffädeln aufs Haar zubereiten kannst Man sollte zwei Tage bevor es losgeht mit der Verarbeitung beginnen. Die gewünschte Menge gebrochenen Mais in den Futtereimer geben (darf ruhig mal ein Kilogramm an einem heißen Sommerwochenende sein). Mit kochendem Wasser übergießen, Deckel drauf und zwei Tage …

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Barrow, Schubakrre, Transportkarre, Transportwagen

Transportkarren

Je mehr Ausrüstung umso sinnvoller ist er Transportwagen oder auch neudeutsch “Barrow” sind speziell für den Karpfenangler designend worden um die Ausrüstung einfach transportieren zu können. Wenn ihr mal weite Wege zu eurem Angelplatz habt sind die wirklich goldwert. Link zum Produkt Transportkarren was last modified: Dezember 3rd, 2017 by Roland Späht

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So kann eine Lead-Clip-Montage aussehen

Antitangle des Haars

Ein kleiner Tipp mit großer Wirkung, wie du es vermeidest, dass sich das Vorfach verdrillt Eines der ärgerlichsten Dinge ist es, wenn beim Auswurf sich das Vorfach bzw. das Haar in irgendeiner Weise sich “verknotet”. Das hat schlichtweg zur Folge, dass man mit höchster Wahrscheinlichkeit keinen Biss bekommt und man somit Stunden am Wasser vergeblich …

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